SAMSARA – Bine Fetz

Everything is gonna be alright“ und „Whatever tomorrw brings I’ll be there, with open arms and open eyes“ sind zusammengefasst mein Lebensmotto, könnte man sagen. Bob Marley und Incubus sei Dank, auch recht schön formuliert.

Ich bin eine in den 80ern geborene Mama und habe drei hübsche, entspannte Kids, die wirklich sehr gelungen sind, möchte ich behaupten. Ich bin tätowiert, gepierced, habe Dreads und bin somit vermutlich für manche nun nicht das, was sich viele optisch unter einer engagierten Mama mit sehr glücklichen Kindern zusammengedacht hätten. Die Engstirnigkeit hat sich zum Glück in den letzten Jahren schon positiv gewandelt, aber dennoch: deren Pech! Hehe..

Beruflich bin ich, wenn ich alles zusammenrechne, hauptsächlich in Büros anzutreffen gewesen, Assistenz, Office Management, Sekretariat, wie auch immer man es nennen will.

 

Man sagt immer, jeder hat seine ganz eigene Geschichte. Vielleicht denkt man auch, keiner hat so ne langweilige oder krasse Geschichte wie man selbst.. Keine Ahnung, mag sein! Ich kann jedenfalls mal behaupten, meine eigene Geschichte ist die Ansammlung riesiger Haufen good vibes, viel Mist, extrem genialen Begegnungen, ganz viel Schwachsinn und hirnverbrannter Aktionen, innigster Liebe, atemberaubendem Spirit und Gefühl – eine schräge Mischung, die mein Leben so wunderschön und überdimensional blödsinnig grandios macht. Tja. Das passiert also, wenn man mir mein eigenes Ruder in die Hand gibt. Danke recht herzlich!

Ich hab mein chaotisches Leben eigentlich recht gut im Griff, das hat aber auch ein bisschen gedauert, muss ich zugeben. Mittlerweile ist das Wort chaotisch auch gar nicht mehr so passend, wenn ich mir alles so ansehe. Scheint alles doch ganz ordentlich zu klappen, man glaubt es kaum!

Ich bin ganz sicher ein Glückskind und ich bin sehr dankbar für alles, was ich habe, jeden Tag wieder! Ich schei* auf Reichtum und sowas, ich bin eher ein Gefühlsjunkie und in der glücklichen Lage, nach einer bis jetzt interessanten Lebensreise meinen Soulbrother an meiner Seite zu haben. Ja, ich kann’s behaupten: man merkt den Unterschied. Man weiß es einfach, wenn er da ist. Auch, wenn man vorher schon dachte, er wäre eventuell und meist mit Augen zudrücken irgendwie da… Du wirst es wissen, wenn diese Person auf einmal vor dir steht. Ganz bestimmt. <3

Ja, und dann bin ich auch noch Mensch. Es ist sehr wichtig, dies nicht zu vergessen, vor allem, wenn man sich einem Weg hingezogen fühlt, der mit esoterischem Zeug und Energie zu tun hat. Man darf nicht vergessen, dass Vorurteile, Intoleranz, Grantigkeit, Unsicherheit, Unmotiviertheit und sonst noch alle nicht so erwünschten Dinge ein ganz normaler Teil der eigenen Menschlichkeit sind und ich für mich möchte das auch so belassen. Klingt jetzt komisch, ich weiß!
Mein Goal besteht darin, diesen Teil zu akzeptieren, ihn davor überhaupt mal ernsthaft wahrzunehmen und dann zu lernen, mich nicht davon leiten zu lassen, bzw. zu üben, nicht danach zu handeln. Alles andere wäre nicht in meine Natur, denke ich. Mensch sein ist okay. Ich muss ja nicht immer danach handeln, quasi.
So formuliert klingt das für mich sehr viel aufschlussreicher, wenn ich über „Bewusstsein“ nachdenke, als viele Texte, die ich lese und die mir erklären, was ich denn nicht alles abzulegen hätte, wie wenig das Bewusstsein doch in dieser Welt angesiedelt sei und wie weit man sich doch auch von der Normalwelt zu verabschieden hätte um weiter zu wachsen. Nein, Freunde – meine Version gefällt mir besser. 🙂

Was noch.. Interessiert an allem und jedem, kann ich sagen. Kommt natürlich auch auf die Tagesverfassung an.. Aber ich fühl ich mich sehr häufig von allem Möglichen inspiriert um darüber nachzudenken, meine Antwort drauf zu finden und vielleicht wenn nötig dann auch mal anzuwenden.

Irgendwas Künstlerisches scheint auch in mir zu stecken, da sind wir alle mal gespannt, welche Dinge da noch hervortreten.. Hm!

Und gesegnet nicht zu vergessen, das bin ich auch noch, sehr oft und sehr stark! Wenn ich alles in allem zusammenrechne, überwiegen ganz sicher die hammermäßigen Momente, tollen Menschen, und unglaublich schönen Gefühle. Ich bin auch nicht traurig über die schwierigeren Zeiten, denn ohne die hätte ich vermutlich nicht den Sinn danach, alles so sehr schätzen zu können.

Wer ich sonst noch bin, sein könnte und werde, wozu ich fähig bin und wie ich mich dabei anstelle, das würde mich zugegebenermaßen auch sehr interessieren, daher bin ich schon einige Zeit am Weg, das rauszufinden. Die Nuad Thai-Ausbildung war beruflich gesehen der größte „Anfang“, da es mir noch mehr bewusst wurde, wo ich hin gehöre. Ich bin selbst immer wieder sehr gespannt, wie es weitergeht und ich freu mich, wenn ihr mich ein Stück begleitet.

Namaste oder sowas und thanks for being part of my world. At least for this moment.
Ich freu mich über Nachrichten!

Love and Sunlight!

Bine – Samsara